Hexenmuseum und historische Rezepte zum Reformationsjubiläum

 

Als Kuratorin der Anna Göldi Stiftung erarbeite ich die neue Ausstellung im neuen Anna-Göldi-Museum in Ennenda GL zur Geschichte der sogenannten letzten Hexe Anna Göldi und zur Geschichte von Hexenverfolgungen gestern und heute. Das Museum wird im Spätsommer 2017 eröffnet.

 

Fürs Reformationsjubiläum 2017 befasse ich mich mit historischen Rezepten. Sie zeigen einen spannenden Aspekt zum historischen Alltag und machen Geschichte fassbar. Ich bearbeite Rezepte aus Kochbüchern und passe sie den heutigen Kochverhältnissen an. Wie man «Würste vom Hecht» machte, finden Sie hier.

Historische Rezepte verschweigen Mengen- und Zeitangaben. Wenn man mit Holz kocht, sind solche auch überflüssig. Die Verfasser jener Zeit arbeiteten mit pragmatischen Angaben so etwa: «Mach es so warm, dass Du noch den Finger hineintunken kannst». Als Zeitangabe kann dienen: «Lass es solange sieden, wie drei "Vater-unser" dauern.»

 

  • Für den Abschnitt «Kochen und Essen zur Zeit Zwinglis» in: «Eltern und Familie in der Kirche Handbuch» konnte ich meine Expertise zur Verfügung stellen.
  • Um die sogenannte «Reformationsschatzkiste», die KatechetInnen und ReligionslehrerInnen im Kanton Fribourg zur Verfügung gestellt wird, mit schweizerischen Details anzureichern, werden von mir Rezepte und historische Hintergründe zu Kochen und Leben jener Zeit beigesteuert.